Verbrennungsbasierte Energiesysteme

Verbrennungsbasierte Energiesysteme treiben eine Vielfalt mobiler und stationärer Anwendungen an. In der Schweiz entwickeln und fertigen Industrieunternehmen vor allem grosse Verbrennungsmotoren für Lastwagen, Frachtschiffe, Baumaschinen, Krane oder Traktoren, wie auch Gasturbinen und Motoren für die Stromerzeugung. Für all diese Anwendungen sind die hohe Energiedichte und die Lagerfähigkeit der verwendeten chemischen Energieträger ein entscheidender Vorteil.

Noch werden weltweit vorwiegend fossile Brennstoffe wie Benzin und Diesel eingesetzt. In Zukunft sollen jedoch Brennstoffe genutzt werden, deren Treibhausgasemissionen über den gesamten Lebenszyklus hinweg minimal sind. Der Fokus der Verbrennungsforschung an Hochschulen wie auch in der Industrie liegt deshalb auf biogenen und synthetischen chemischen Energieträgern. Erforscht wird zudem die Verbesserung der Energieeffizienz und die Vermeidung von Schadstoffemissionen der Verbrennungssysteme.

Prioritäre Forschungsthemen 2021–2024

Der Verbrennungsprozess ist ein hochkomplexer thermochemischer Vorgang, der insbesondere für neuartige Brennstoffe vertieft erforscht und verstanden werden muss. Übergeordnete Zielsetzungen des BFE Forschungsprogrammes sind hohe Effizienz und minimale Emissionen von Treibhausgasen und Schadstoffen über den gesamten Lebenszyklus hinweg.

Vergabeverfahren

Das BFE fördert subsidiär Forschungsprojekte, die den vorgenannten prioritären Forschungsthemen 2021 - 2024 entsprechen. Im Vordergrund stehen anwendungsorientierte und entwicklungsnahe Forschungsprojekte. Marktnahe Entwicklungen innovativer Lösungen werden mit dem Pilot- und Demonstrationsprogramm (P+D-Programm) des BFE unterstützt. Weitere Informationen und Dokumente stehen auf der Seite «Forschungsprogramme» bereit. Bitte setzen Sie sich mit dem Programmleiter in Verbindung bevor Sie ein Gesuch einreichen.

Ergebnisse der Verbrennungsforschung

Das BFE legt Wert darauf, dass Forschungsergebnisse breit publiziert werden. Die Berichte der vom BFE geförderten Projekte können inklusive Publikationslisten auf der Datenbank «ARAMIS» des Bundes abgerufen werden. Details dazu sind unter dem Register «Links» zu finden.

Tagung Verbrennungsforschung in der Schweiz

Die Tagung ist ein Schaufenster und wichtiger Netzwerkanlass der Schweizer Verbrennungsforschung. Sie wird alle zwei Jahre an der ETH in Zürich vom BFE zusammen mit Forschungspartnern aus dem ETH-Bereich und den Fachhochschulen organisiert. Ziel ist der Informationsaustausch zu aktuellen Herausforderungen an die Verbrennungstechnologie und neuesten Ergebnissen aus der Forschung an Hochschulen und in der Industrie. Der nächste Anlass findet 2021 statt.

Unterlagen zu bisherigen Anlässen können im Register: «Dokumente» heruntergeladen werden.

Nationale und internationale Zusammenarbeit

Die Forschenden im Bereich der Verbrennungsbasierten Energiesysteme sind in der Schweiz gut vernetzt. Dies zeigt sich in der Zusammenarbeit von Hochschulen, Forschungsinstituten und Entwicklungsabteilungen der Industrie in gemeinsamen Projekten. Die Ergebnisse der Forschung sind international anerkannt und die Produkte der Schweizer Verbrennungsindustrie werden weltweit abgesetzt.

Schweizer Akteure pflegen den Austausch in zahlreichen nationalen und internationalen Organisationen. Das BFE unterstützt die Mitarbeit in den TCPs (Technology Collaboration Progammes) der IEA (International Energy Agency), bspw. im «TCP on Clean and Efficient Combustion» oder im «TCP on Advanced Motor Fuels». Ein wichtiger Partner zur Ko-Finanzierung von Schweizer Hochschulinstitute in internationalen Forschungsprojekten ist die deutsche Forschungsvereinigung Verbrennungskraftmaschinen e.V (FVV).

Eine Auswahl von Webseiten externer Organisationen ist unter dem Register «Links» aufgelistet.

Letzte Änderung 20.04.2021

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Kontakt

Programmleitung

Stephan Renz
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