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Insgesamt 55 Millionen Franken stellte das eidgenössische Parlament im Rahmen des Konjunktur-Stabilisierungsprogramms 2 und eines im Dezember 2009 beschlossenen Nachkredits für die Förderung von Fernwärmenetzen mit erneuerbaren Energien oder Abwärme zur Verfügung.

Die seit Frühling 2008 laufende Etappe 1 der Standortsuche kommt nun in die Schlussphase: Sämtliche Berichte, Gutachten, Stellungnahmen, Methoden, ein zusammenfassender Erläuterungsbericht sowie der Entwurf des Ergebnisberichts mit Objektblättern liegen vor. Die öffentliche Anhörung zu den vorliegenden Unterlagen dauert vom 1. September bis 30. November 2010.

Der Bund hat eine neue Internetplattform zu Cleantech lanciert, die einen Überblick über Aktivitäten und Akteure im Bereich Cleantech in der Schweiz aufzeigt. Die Plattform www.cleantech.admin.ch wurde vom Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartement (EVD) und Eidgenössischen Department für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) ins Leben gerufen. Sie soll Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit Zugang zu relevanten Informationen zum Zukunftsmarkt Cleantech bieten.

Das Gebäudeprogramm ist in den ersten sechs Monaten erfolgreich gestartet. Bis 30. Juni sind rund 14'000 Fördergesuche im Umfang von insgesamt 123 Mio. Franken eingegangen. Rund 7'500 Gesuche mit einer Gesamtfördersumme von gut 61 Mio. Franken wurden bereits bewilligt. Der Gesuchseingang liegt damit über den Erwartungen. Doch niemand saniert von heute auf morgen. Von den zur Verfügung stehenden 133 Mio. Franken wurden erst 430'000 Franken ausbezahlt. Finanziert wird das Gebäudeprogramm aus der CO2-Abgabe und durch Fördergelder der Kantone.

Mit einem Forschungsprojekt will das BFE aktuelle Informationen über die Haltungen und Meinungen zur Entsorgungsthematik in der Schweiz gewinnen.

Das BFE zieht eine positive Bilanz zur Energieforschung im vergangenen Jahr. Der heute veröffentlichte Bericht zur Energieforschung 2009 enthält einen Überblick über Forschungsaktivitäten und -programme, die vom BFE im vergangenen Jahr unterstützt wurden.

Die Kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) für Strom aus erneuerbaren Energien hat einen Blitzstart hingelegt: 2009, im ersten operativen Jahr, waren schon 1'810 Anlagen in Betrieb und haben 390 Millionen Kilowattstunden Strom produziert und ins Netz geliefert.

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