Radioaktive Abfälle

Radioaktive Abfälle fallen in der Schweiz täglich an. Sie entstehen vor allem bei der Stromproduktion in den fünf Kernkraftwerken, aber auch in der Medizin, Industrie und Forschung. Es wird zwischen hochaktiven Abfällen (HAA) sowie schwach- und mittelaktiven Abfällen (SMA) unterschieden. Zusammen ergeben sie ein Volumen von etwa 100 000 Kubikmetern, rund 90 Prozent davon sind SMA, der grösste Teil davon fällt erst beim Rückbau der Kernkraftwerke an. Je nach Abfallkategorie müssen diese Abfälle mehrere zehntausend bis zu einer Million Jahre gelagert werden, bis sie keine Gefahr mehr für Mensch und Umwelt darstellen. Momentan lagern die Abfälle in gut gesicherten Hallen an der Erdoberfläche. Diese befinden sich bei den Kernkraftwerken und in zwei zentralen Zwischenlagern im Kanton Aargau.

Der Bundesrat hat Ende 2018 entschieden, dass die Standortgebiete Jura Ost, Nördlich Lägern und Zürich Nordost in Etappe 3 weiter untersucht werden sollen.

 

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Letzte Änderung 03.12.2018

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