Umgebungswärme

Umgebungswärme ist erneuerbar, natürlich und überall verfügbar: in der Luft, im Erdreich, im Grundwasser, im See- und Flusswasser wird die täglich anfallende Sonnenenergie gespeichert und ständig erneuert, falls sie nicht direkt genutzt wird. Auch das Erdreich wird durch den im Erdinneren bestehenden Wärmefluss ständig mit Energie bestrahlt.

Diese Energie weist aber ein relativ tiefes Temperaturniveau auf. Ihre effiziente Nutzung ist daher ausschliesslich mit Wärmepumpen möglich. Kein anderes System erlaubt es, die Umgebungswärme auf ein brauchbares Temperaturniveau - zum Beispiel für Heizzwecke - anzuheben.

Rund die Hälfte des schweizerischen Energieverbrauchs wird für die Raumheizung und die Warmwasserbereitung benötigt. Mit dem breiten Einsatz von Wärmepumpen könnte eine erhebliche Reduktion der CO2-Emissionen und des Verbrauchs fossiler Brennstoffe erreicht werden, sogar wenn der für den Betrieb der Wärmepumpe nötige Strom fossil-thermisch erzeugt wird. So lassen sich etwa durch eine optimale Kombination eines Blockheizkraftwerkes mit einer Elektrowärmepumpe gegenüber üblichen Öl- oder Gasheizkesseln bereits heute Einsparungen bis 50% realisieren.

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Letzte Änderung 17.09.2015

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