Die Energieetikette für Lampen

Lampen und Leuchten - Bild 1

Rund 10 Prozent des schweizerischen Stromverbrauchs entfallen auf die Beleuchtung. Seit 2012 gelten Mindestanforderungen an die Energieeffizienz von Leuchtmitteln und Betriebsgeräten. Im Zuge der schrittweisen Verschärfung dieser Mindestanforderungen sind heute fast alle Glüh-, Halogen- und Sparlampen vom Markt verschwunden. Eine wichtige weitere Verschärfung gilt ab 1. September 2023: ab dann dürfen die verbreiteten T8-Röhren (stabförmige Leuchtstofflampen mit 26 mm Durchmesser) nicht mehr in Verkehr gebracht werden. Lagerbestände innerhalb der Schweiz dürfen aber während einer Übergangsfrist noch abgegeben werden bis am 31. August 2025.

Seit dem 1. September 2021 müssen Lichtquellen mit der neuen Energieetikette deklariert werden. Die Etikette zeigt neben der Energieeffizienzklasse auch den Stromverbrauch pro 1000 Betriebsstunden. Anfangs gibt es noch kaum Produkte mit einer A-Klasse-Einstufung. Diese «leere» Klasse lässt entsprechend Entwicklungsmöglichkeit für künftige Produkte. Lagerbestände innerhalb der Schweiz dürfen aber während einer Übergangsfrist noch mit der alten Energieetikette bis zum 31. Dezember 2022 abgegeben werden.

Fachkontakt
Letzte Änderung 19.08.2021

Zum Seitenanfang

https://www.bfe.admin.ch/content/bfe/de/home/effizienz/energieetiketten-und-effizienzanforderungen/die-energieetikette-fuer-lampen-und-leuchten.html