FAQ – Sonnendach.ch
General information
The information about solar energy potential on our website should be used as a rough guide. The solar radiation analysis is an automatic calculation and is no substitute for expert advice. It is an estimate of the output when the entire roof area is used. The effective output may deviate from the values calculated automatically.
The amount of electricity generated from a photovoltaic system depends on the surface area available, solar radiation, and the efficiency of the solar panels used. The roofs used in our calculation come from swisstopo’s buildings dataset, which shows how much sunlight a roof receives both during the course of the day and over the entire year. This takes into account shade cast by terrain, buildings and vegetation You can find further information in the final report on the solar energy potential analysis (available in German only).
Sonnendach.ch is based on buildings data that is regularly collected and updated by swisstopo. This data is derived from aerial photographs and updated on average every six years. It may therefore take some time before new buildings or converted buildings are visible on our website.
Data on solar energy potential is updated once a year for all buildings available. It is not updated for new buildings or converted buildings not yet included in swisstopo’s buildings dataset. The current status of the data can be seen in the metadata.
Yes, sonnendach.ch takes into account how terrain, buildings and vegetation cast shadows on roof surfaces by calculating a far horizon, a mid-distance horizon and a near horizon for each roof surface. Shade cast by distant mountains as well as by nearby objects such as trees or houses is also taken into account. Terrain and surface models with a spatial resolution of 50cm are used for the calculation.
Sonnendach.ch calculates solar potential per roof. The solar potential of several roofs can be added together. A specialist should be consulted for more complex analyses.
Sonnendach.ch is based on buildings data regularly collected and updated by swisstopo. Building geometries are recorded per building; plot boundaries are not taken into account.
Swisstopo records building geometries at a level of detail that does not take into account roof details such as chimneys or small roof dormers. For this reason, smaller roof elements are usually missing from sonnendach.ch, which is why a reduction factor is applied for chimneys and roof dormers when calculating solar energy potential.
The data is available as open government data at opendata.swiss.
Fragen zur Photovoltaik
Die KEV-Tarife hängen von der Grösse und der Inbetriebnahme der Anlage ab. Sie werden halbjährlich, am 1. April und am 1. Oktober, aktualisiert. Die Vergütungssätze vom Oktober 2016 werden mindestens bis zum 1. April 2017 gelten.
Sie können sich direkt auf der Website von Swissgrid Online für die KEV anmelden.
Das Anmeldeformular wird Ihnen nach Eingabe der Daten als PDF-Datei auf Ihre E-Mail-Adresse zugeschickt. Bitte drucken Sie dieses aus und schicken Sie es unterschrieben an Swissgrid zurück.
Ihre Anlage verbleibt solange auf der Warteliste, bis sie in ein neues Kontingent aufgenommen werden kann und einen positiven Förderbescheid erhält. Bitte beachten Sie die langen Wartezeiten bis zum Erhalt der KEV. Weitere Informationen finden Sie hier.
Wenn Sie sich bereits bei Swissgrid für die KEV angemeldet haben, jetzt aber Ihr Wahlrecht ausüben und die EIV in Anspruch nehmen möchten, füllen Sie bitte das Formular «Wahlrecht» aus und reichen Sie es bei Swissgrid ein.
Wenn Sie sich noch nicht bei Swissgrid angemeldet haben und die Einmalvergütung in Anspruch nehmen möchten, folgen Sie bitte den folgenden Schritten:
- Um die Einmalvergütung zu erhalten, müssen Sie sich bei Swissgrid Online anmelden.
- Das Anmeldeformular wird Ihnen nach Eingabe der Daten als PDF-Datei auf Ihre E-Mail-Adresse zugeschickt. Bitte drucken Sie dieses aus und schicken Sie es unterschrieben an Swissgrid zurück.
- Sobald Sie Ihre Anlage in Betrieb genommen haben, müssen Sie Swissgrid die vollständige Inbetriebnahmemeldung innerhalb eines Monats zuschicken. Wenn Sie Ihr Wahlrecht für die EIV ausüben möchten, müssen Sie Ihrer Anmeldung das Formular «Wahlrecht» beilegen.
- Sobald Ihr Dossier Inbetriebnahme vollständig ist, wird Ihnen Ihre Einmalvergütung innerhalb weniger Monate ausbezahlt.
Die Strompreise sind von Region zu Region sehr unterschiedlich. Die Preise werden von Ihrem Stromversorger festgelegt und jährlich von der Elcom, der unabhängigen staatlichen Regulierungsbehörde im Elektrizitätsbereich, kontrolliert.
Der durchschnittliche Strompreis für einen durchschnittlichen Haushalt (Verbrauch von 4000 kWh/Jahr) beträgt 21,3 Rp./kWh. Dies entspricht einer Stromrechnung von CHF 850.- pro Jahr, die sich wie folgt zusammensetzt:
- 47 Prozent der Kosten sind für die Nutzung des Stromnetzes zu bezahlen.
- 40 Prozent entsprechen den Kosten für die Produktion und Vermarktung der Energie durch den Stromversorger.
- 11 Prozent der Kosten dienen zur Deckung der kommunalen und kantonalen Gebühren, wie Konzessionsgebühren.
- 2 Prozent der Kosten schliesslich gehen an die Finanzierung der Kostendeckenden Einspeisevergütung. Diese 2 Prozent fliessen in einen Fonds, der wiederum zur Finanzierung der Fördergelder für Ihre Photovoltaikanlage dient.
In der Schweiz gibt es heute qualitativ hochwertige, schlüsselfertige Photovoltaikanlagen für nur CHF 12‘000.- (durchschnittliches 4-Personen-Haus). Nach der Installation erfordern solche Anlagen nur wenig Unterhalt. Unter Berücksichtigung der Fördergelder und des Steuerabzugs für die Investition kostet die Anlage weniger als CHF 7000.-.
Wenn Ihnen ein Installateur ohne Begründung einen höheren Preis nennt, empfehlen wir Ihnen, eine andere Offerte einzuholen. Bitten Sie einen zertifizierten Solarprofi-Installateur um eine unverbindliche Offerte.
Dank dem Eigenverbrauch können Sie auf Ihrem Dach eigenen Solarstrom produzieren und ohne Umweg über das Stromnetz selbst verbrauchen. Sie bleiben aber dennoch an das Netz angeschlossen. Wenn Ihre Produktion grösser ist als Ihr Verbrauch (beispielsweise während eines Sommertags), muss Ihr lokales Versorgungsunternehmen Ihre Überschussproduktion kaufen. Wenn Ihre Produktion umgekehrt nicht ausreicht, um Ihren Verbrauch zu decken (beispielsweise im Winter oder in der Nacht), können Sie Strom vom Netz beziehen.
Damit Sie vom Eigenverbrauch profitieren können, müssen Sie Ihr Stromunternehmen bitten, einen neuen bidirektionalen Zähler zu installieren, der Abgabe und Bezug von Strom erfasst.
Weitere Informationen zum Eigenverbrauch finden Sie auf unserer Website zum Eigenverbrauch.
Das hängt von verschiedenen Faktoren ab, beispielsweise von den Anfangskosten der Anlage, dem Stromvergütungspreis, der Leistung der Solarmodule und der Art der verfügbaren Fördergelder. In der Regel ist eine Photovoltaikanlage in weniger als zehn Jahren amortisiert. Mit dem Solarrechner von EnergieSchweiz können Sie die Amortisationsdauer Ihrer Anlage genau berechnen.
Wenn Sie auf dem Dach Ihres Hauses eine Solaranlage installieren lassen, bleiben Sie dennoch an das Stromnetz angeschlossen. In der Nacht oder bei schlechtem Wetter reicht die Solarproduktion Ihrer Anlage nicht aus, um Ihren Energieverbrauch zu decken. In diesem Fall beziehen Sie Ihren Strom direkt aus dem Netz. Ihr Stromversorgungsunternehmen stellt Ihre Versorgung rund um die Uhr sicher und bietet Ihnen damit eine Sicherheitsleistung. Aus diesem Grund kauft es den Strom zu einem tieferen Preis, als es ihn verkauft.
Eine Solaranlage erzeugt genügend Strom für Ihren Bedarf. Der Strom wird aber tagsüber produziert, wenn die Sonne scheint. Im heutigen Stand der Technik ist es noch nicht möglich, diese Energie auf einfache Weise zu speichern. Dies dürfte in den kommenden Jahren mit der Entwicklung neuer Batterien einfacher werden. Um diese Energie nicht zu verlieren, besteht heute die einzige Lösung darin, sie wieder in das Stromnetz einzuspeisen, wo sie vom lokalen Energieversorger abgenommen werden muss.
Am Abend benötigen Sie Strom (zum Kochen, für die Beleuchtung etc.). Ihre Solaranlage produziert dann aber keine Elektrizität mehr. Dann kaufen Sie Energie von Ihrem Versorger aus dem Stromnetz.
Die Grösse einer Solaranlage hängt nicht nur von Ihrem Bedarf und der Anzahl Personen in Ihrem Haushalt ab, sondern auch von Ihrem Standort sowie vom Neigungswinkel und von der Ausrichtung Ihres Dachs. In der Regel rechnet man für einen 4-Personen-Haushalt mit durchschnittlichem Verbrauch mit einer Anlage mit einer Leistung von 5kWp oder einer Fläche von 26 m2.
Berechnen Sie die genaue Grösse Ihrer Anlage mit dem Solarrechner von EnergieSchweiz.
Ja, die Kombination von elektrischer Wärmepumpe und Photovoltaikanlage (Strom) funktioniert sehr gut und erhöht auf jeden Fall die Energieeffizienz der Wärmepumpe. Diese Lösung eignet sich vor allem auch bei Neubauten (Ein- oder Mehrfamilienhaus), bei denen in den kommenden Jahren eine minimale Photovoltaikanlage obligatorisch sein wird.
Die Kombination von Wärmepumpe und Solarwärme hingegen wird nicht empfohlen.
Die vor Dezember 2011 angemeldeten Anlagen, die sich auf der Warteliste befinden, werden voraussichtlich einen positiven KEV-Bescheid erhalten. Legt das Parlament im Rahmen der Energiestrategie 2050 keinen höheren Kostendeckel fest, sind für später angemeldete Anlagen die Mittel für die KEV erschöpft.
Wenn Sie eine kleine Photovoltaikanlage (2-29,9 kWp) installieren, können Sie vom Bund eine Förderhilfe erhalten, die höchstens 30 Prozent der Kosten einer Referenzanlage beträgt. Diese Fördergelder werden nach der Inbetriebnahme der Anlage ausbezahlt.
Für grosse Anlagen (ab 30 kWp) können Sie die kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) beantragen. Dabei handelt es sich um eine für 20 Jahre garantierte Förderhilfe des Bundes. Sie ermöglicht es Ihnen, Strom zu einem Preis zu verkaufen, der den Produktionskosten entspricht. Dabei ist zu beachten, dass es eine lange Warteliste gibt (weitere Informationen finden Sie unter www.bfe.admin.ch/kev > Faktenblätter).
Dank weiteren Fördergeldern wird Ihr Solarprojekt noch profitabler: Steuerabzüge für die gesamte Investition, Unterstützung des Gebäudeprogramms bei Verbesserungen der Dachisolation für integrierte Anlagen oder mögliche Fördergelder von Kanton oder Gemeinde.
Genauere Informationen über die Förderhilfe finden Sie auf der Seite Fördergelder und Vergütungen.
Für dachintegrierte Anlagen, die zusätzlich dem Wetterschutz, dem Wärmeschutz oder der Absturzsicherung dienen, ist die Einmalvergütung je nach Grösse der Anlage um rund 20 bis 25 Prozent höher als für angebaute Anlagen. Die Erfüllung von ästhetischen Kriterien, wie Vollflächigkeit oder sauberer Dachabschluss, reicht nicht aus, um eine Anlage als integriert zu betrachten. Pronovo hat die Kriterien in ihrer «Richtlinie zur Energieförderungsverordnung (EnFV) – Photovoltaik» präzisiert (Formulare und Dokumente – Pronovo AG).
Dies ist gesetzlich erlaubt. Die Vergütungsdauer der KEV (20 Jahre) wird allerdings ab der Inbetriebnahme der Anlage gerechnet, ohne dass eine Vergütung ausbezahlt wird. Aufgrund der Warteliste können zwischen der frühzeitigen Inbetriebnahme und der Zahlung der KEV mehrere Jahre vergehen. Der Bau einer Anlage ohne positiven Bescheid erfolgt auf eigenes Risiko.
Swissgrid wickelt die Auszahlung der Fördergelder für Photovoltaik (Einmalvergütung und kostendeckende Einspeisevergütung) ab. Swissgrid ist die Betreiberin des nationalen Stromnetzes und die Vollzugsstelle für Fördersysteme.
Um die Einmalvergütung zu erhalten, brauchen Sie sich lediglich mit dem Swissgrid-Formular bei Swissgrid anzumelden. Das Anmeldeformular wird Ihnen nach Eingabe der Daten als PDF-Datei an Ihre E-Mail-Adresse zugeschickt. Bitte drucken Sie dieses aus und schicken Sie es unterschrieben an Swissgrid zurück. Sobald Sie Ihre Anlage in Betrieb genommen haben und Sie Swissgrid die vollständige Inbetriebnahmemeldung zugeschickt haben, wird die Einmalvergütung innert weniger Monate ausbezahlt.
Um die kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) zu erhalten, brauchen Sie sich lediglich mit dem Swissgrid-Formular bei Swissgrid anzumelden. Dabei gilt zu beachten, dass alle Neuanmeldungen zur KEV auf die Warteliste gesetzt werden (aktueller Stand: 36‘700 Anlagen auf der Warteliste). Stehen wieder genügend finanzielle Mittel zur Verfügung, können weitere Anlagen in die KEV aufgenommen werden. Nach erfolgter Inbetriebnahme muss der Swissgrid die Beglaubigung der Anlage zugestellt werden. Die Vergütung wird auf Basis des Inbetriebnahmedatums der Solaranlage ausgerichtet und für eine Dauer von 20 Jahren abzüglich der Anzahl Jahre auf der Warteliste garantiert.
Wir weisen Sie darauf hin, dass gegenwärtig keine Photovoltaikanlage, die Swissgrid nach September 2011 gemeldet wurde, einen positiven Bescheid erhalten hat. Die Anzahl der angemeldeten Projekte übersteigt die vom Bund für die Photovoltaik-Förderung gewährten jährlichen Mittel.
Falls Ihre Anlage auf der KEV-Warteliste steht und Sie ein Wahlrecht für die Einmalvergütung haben, empfehlen wir Ihnen, dieses auszuüben, um Ihre Fördergelder möglichst rasch zu erhalten.
Die meisten Hersteller geben eine Garantie von 25 Jahren auf ihre Solarmodule. Die Lebensdauer der besten Solarmodule liegt bei 30 Jahren. Im Tessin ist eine 1982 installierte Photovoltaikanlage nach wie vor in Betrieb, allerdings mit einer reduzierten Energieeffizienz von 80 Prozent.
Fragen zur Solarwärme
Sonnenkollektoren haben eine Lebensdauer von mindestens 25 Jahren. Sie sind einfach und zuverlässig in der Nutzung und praktisch wartungsfrei.
Mit thermischer Solarenergie kann entweder der Bedarf an Brauchwarmwasser eines Haushalts (sanitäres Warmwasser, Geschirrspüler, Waschmaschine) oder der Warmwasser- und Heizungsbedarf gedeckt werden. Im letzteren Fall wird allerdings eine grössere und damit teurere Anlage benötigt.
Die Amortisationszeit hängt von verschiedenen Faktoren ab, beispielsweise von den Installationskosten der Anlage, dem Stromvergütungspreis, der Leistung der Sonnenkollektoren und der Art der verfügbaren Fördergelder. In der Regel ist eine thermische Solaranlage in zwanzig Jahren amortisiert. Mit dem Solarrechner von EnergieSchweiz können Sie die Amortisationsdauer Ihrer Anlage genau berechnen.
In der Schweiz gibt es heute qualitativ hochwertige, schlüsselfertige thermische Solaranlagen für nur CHF 10‘000.- (durchschnittliches 4-Personen-Haus, Anlage zur Deckung des Warmwasserbedarfs, Warmwasserspeicher von 600 Litern). Nach der Installation erfordern solche Anlagen nur wenig Unterhalt. Unter Berücksichtigung der Fördergelder und des Steuerabzugs für die Investition kostet die Anlage weniger als CHF 8000.-.
Wenn Ihnen ein Installateur ohne Begründung einen höheren Preis nennt, empfehlen wir Ihnen, eine andere Offerte einzuholen. Bitten Sie einen zertifizierten Solarprofi-Installateur um eine unverbindliche Offerte.
Die Grösse einer Solaranlage hängt nicht nur von Ihrem Bedarf und der Anzahl Personen in Ihrem Haushalt ab, sondern auch von der beabsichtigten Nutzung (Brauchwarmwasser und/oder Heizungsunterstützung), von Ihrem Standort sowie vom Neigungswinkel und von der Ausrichtung Ihres Dachs.
In der Regel rechnet man für einen 4-Personen-Haushalt mit durchschnittlichem Verbrauch und einer thermischen Solaranlage, die nur zur Deckung des Warmwasserbedarfs eingesetzt wird, mit einer Sonnenkollektoren-Fläche von 6m2.
Berechnen Sie die genaue Grösse Ihrer Anlage mit dem Solarrechner von EnergieSchweiz
Thermische Solaranlagen werden von den Kantonen unterstützt. Die Höhe der gewährten Fördergelder für Solarwärme hängt vom Kanton und von der Grösse der Anlage an. Im Kanton Genf beispielsweise werden für eine 4m2-Anlage auf einem Einfamilienhaus CHF 2400.- und für eine 20m2-Anlage auf einem Mehrfamilienhaus CHF 2500.- bereitgestellt. Im Kanton Zürich wird eine 4m2-Anlage auf einem Einfamilienhaus mit CHF 1800.- und eine 20m2-Anlage auf einem Mehrfamilienhaus mit CHF 3600.- unterstützt. Hinzu kommen in manchen Fällen Fördergelder der Gemeinde und die Möglichkeit, die gesamte Investition von den Steuern abzuziehen.
Fördergelder für Solarwärme werden von den Kantonen gewährt. Die Auszahlungsfristen sind von Kanton zu Kanton unterschiedlich. In der Regel gibt es keine Warteliste für die Auszahlung von Fördergeldern für thermische Solaranlagen.
Genauere Informationen über die Förderhilfe für Solarwärme in Ihrem Kanton finden Sie auf der Seite Fördergelder und Vergütungen.
Fördergelder für Solarwärme werden von den Kantonen gewährt. Genauere Informationen über die Förderhilfe in Ihrem Kanton finden Sie auf der Seite Fördergelder und Vergütungen.
Auch gewisse Gemeinden unterstützen thermische Solaranlagen mit Förderhilfen. Bitte erkundigen Sie sich direkt bei Ihrer Gemeinde, ob Fördergelder verfügbar sind.
Für dachintegrierte Anlagen, die zusätzlich dem Wetterschutz, dem Wärmeschutz oder der Absturzsicherung dienen, ist die Einmalvergütung je nach Grösse der Anlage um rund 20 bis 25 Prozent höher als für angebaute Anlagen. Die Erfüllung von ästhetischen Kriterien, wie Vollflächigkeit oder sauberer Dachabschluss, reicht nicht aus, um eine Anlage als integriert zu betrachten. Pronovo hat die Kriterien in ihrer «Richtlinie zur Energieförderungsverordnung (EnFV) – Photovoltaik» präzisiert (Formulare und Dokumente – Pronovo AG).
Allgemeine Fragen
Mit photovoltaischer Solarenergie (Photovoltaik) wird Strom, beispielsweise für Haushaltsgeräte oder die Beleuchtung, produziert. Thermische Solarenergie (Solarthermie oder Solarwärme) erzeugt Wärme, die zum Heizen oder für Warmwasser verwendet wird.
Ein Watt (abgekürzt W) ist eine häufig verwendete Einheit für elektrische Leistung. Ein Watt entspricht dem Energiefluss, mit dem eine Energie von 1 Joule während einer Sekunde übertragen wird. Ein Kilowatt (kW) entspricht 1000 Watt (W).
Die Kilowattstunde (abgekürzt kWh, kW·h oder kW h) ist eine Einheit, die der Energie entspricht, die ein elektrisches Gerät mit einer Leistung von 1000 Watt (1 kW) in einer Stunde verbraucht. Zum Vergleich: Die Leistung eines Automotors wird in Pferdestärken (PS) ausgedrückt, was einer Leistung in KW entspricht, während der Verbrauch in Liter Benzin angegeben wird (1 Liter = 10 kWh).
Ein Kilowatt-Peak (abgekürzt kWp) ist ein Mass für die maximale elektrische Leistung einer Solaranlage unter Standardbedingungen bei einer Bestrahlungsstärke von 1000 W/m2 (am Mittag) und einer Solarmodul-Temperatur von 25 Grad Celsius.
Dieses Mass ist besonders nützlich für den Vergleich der relativen Leistung verschiedener Solaranlagen.
Der Energieverbrauch eines vierköpfigen Haushalts wird auf 4000 kWh/Jahr (ohne Heizbedarf) geschätzt. Mit dem Solarrechner von EnergieSchweiz können Sie Ihren jährlichen Energieverbrauch genau berechnen.