Verkehr und Akkumulatoren

Der Verkehr ist in der Schweiz einer der grössten Energieverbraucher. Gegenwärtig benötigt er, bei steigender Tendenz, rund einen Drittel der Endenergie. Mit rund 48% (inkl. Flugverkehr) hat er auch den höchsten Anteil an den CO2-Emissionen.

Rund 50% der Fahrten mit Personenwagen sind kürzer als 5 km. In dieser Distanz werden bis zu fünfmal mehr Kohlenwasserstoffe, zweieinhalb mal mehr NOx und 10% mehr CO2 emittiert als in der nachfolgenden Phase eines warmgelaufenen Motors.

Der Treibstoffverbrauch und die Schadstoffemissionen können durch ein adäquates Mobilitätsverhalten drastisch gesenkt werden. Gerade während einer Phase mit hohen Luftschadstoffbelastungen, wie beispielsweise im Sommer, und insbesondere in den Agglomerationen sollten möglichst viele Kurzstreckenfahrten statt mit Personenwagen umweltschonend, energie- und zeitsparend durch ein einspuriges Verkehrsmittel (Velo, E-Bike, E-Scooter) oder durch eine Fahrt mit dem öffentlichen Verkehr ersetzt werden.

Forschung und Entwicklung

Das Forschungsprogramm Verkehr untersucht Ansätze und Massnahmen zur Absenkung des Energieverbrauchs im Verkehr, insbesondere beim Hauptverbraucher, dem motorisierten Individualverkehr. Die Schwerpunkte des Programms liegen auf leichteren und/oder kleineren Fahrzeugen, effizienteren Antriebssträngen und auf einem angepassten Mobilitätsverhalten.

Das Forschungsprogramm Akkumulatoren / Superkondensatoren erforscht die Möglichkeiten zur verbesserten elektrochemischen und elektrostatischen Energiespeicherung. Die Schwerpunkte liegen hier bei der Entwicklung von Zebrabatterien, Super-Caps, Bleiakkumulatoren sowie Lithiumionen- und Polymerbatterien.

Dokumente

Forschungsprogramme Verkehr und Akkumulatoren / Superkondensatoren

ID: 62

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Letzte Änderung 15.02.2012

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