Radioaktive Abfälle

Das Forschungsprogramm Radioaktive Abfälle richtet sich nach den Vorgaben der Arbeitsgruppe des Bundes für die nukleare Entsorgung (Agneb). Es beinhaltet unabhängige Forschungsprojekte und Studien zu interdisziplinären bzw. ämterübergreifenden Fragen auf Bundesebene zum Umgang mit und zur Entsorgung von radioaktiven Abfällen, die nicht an anderen Orten behandelt werden oder für die kein anderes Gefäss besteht («Auffangbecken für Forschungsfragen»). Die Agneb kann damit Vorschläge für Studien, etc. anstossen, auf Lücken hinweisen und aus den Resultaten lernen. Die Verantwortung für die Durchführung eines Forschungsprojekts trägt die von der Agneb festgelegte Projektleitung. Für die Qualitätssicherung und die Kommunikation ist die Agneb zuständig.

Forschungsschwerpunkte in der Vergangenheit waren u.a.

  • Wissenserhalt und Markierungskonzepte
  • Begleitforschung regionale Partizipation (Schritt 2)
  • Abfälle aus Medizin, Industrie und Forschung nach Verschluss
  • Monitoring aus interdisziplinärer Sicht
  • Ethik und Schutzziele

Die Forschungsarbeiten innerhalb des Forschungsprogramms wurden bis 2020 in einem vierjährigen Turnus geplant und dokumentiert. Aufgrund der aktuell geringen Aktivitäten innerhalb des Forschungsprogramms wird vorläufig auf diese Dokumentation verzichtet.

Laufende Forschungsprogramme:

  • Beitrag des Felslabors Mont Terri zur Meinungsbildung zum Konzept der geologischen Tiefenlagerung radioaktiver Abfälle und zur CO2-Speicherung in tiefen geologischen Schichten (ab 2021, Projektleitung: Consortium Centre Visiteurs Mont Terri / swisstopo)

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Letzte Änderung 20.10.2021

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Kontakt

Programmleitung

Philippe Schaub
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