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Aktionspläne 2008 für Energieeffizienz und erneuerbare Energien

Im Februar 2007 hat der Bundesrat entschieden, seine Energiepolitik auf vier Säulen abzustützen: Auf Energieeffizienz, erneuerbaren Energien, dem Ersatz und Neubau von Grosskraftwerken zur Stromproduktion sowie auf der Energieaussenpolitik. Zur Konkretisierung dieser Strategie hat das UVEK die Aktionspläne zur Energieeffizienz und erneuerbare Energien erarbeitet. Der Bundesrat hat diese am 20. Februar 2008 verabschiedet.

Mit den Aktionsplänen sollen der Verbrauch fossiler Energien gemäss den Klimazielen bis 2020 um 20% gesenkt, der Anteil erneuerbarer Energien am gesamten Energieverbrauch um 50% gesteigert und der Anstieg des Stromverbrauchs zwischen 2010 und 2020 auf maximal 5% begrenzt werden. Nach 2020 sehen die Aktionspläne eine Stabilisierung des Stromverbrauchs vor.

Die Aktionspläne setzen sich aus einem pragmatischen Paket von Massnahmen zusammen, die sich gegenseitig ergänzen und verstärken. Das Paket kombiniert Anreizmassnahmen (zum Beispiel ein Bonus-Malus-System bei der Automobilbesteuerung), direkte Fördermassnahmen (zum Beispiel ein nationales Programm zur Sanierung von Gebäuden) sowie Vorschriften und Minimalstandards (zum Beispiel ein Verbot von Glühbirnen ab 2012). Die Aktionspläne enthalten Massnahmen, für welche entweder der Bund, das Parlament oder die Kantone zuständig sind. Die Umsetzung von Massnahmen, die nicht in der direkten Kompetenz des Bundes liegen, erfolgt in enger Zusammenarbeit mit den Betroffenen. So unterstützt der Bund beispielsweise die Bestrebungen der Kantone zur Einführung von verbrauchsabhängigen kantonalen Motorfahrzeugsteuern und arbeitet an der Weiterentwicklung der Energieetikette zu einer praxistauglichen, mit den Kantonen harmonisierten Umweltetikette. Diese soll den Kantonen als Basis für eine einheitliche Lösung dienen.

15 Massnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz

Der Aktionsplan zur Steigerung der Energieeffizienz beinhaltet 15 Massnahmen in den Bereichen Gebäude, Mobilität, Geräte, Aus- und Weiterbildung, Forschung und Technologietransfer.

7 Massnahmen zur Förderung der erneuerbaren Energien

Der Aktionsplan zur Förderung erneuerbarer Energien enthält sieben Massnahmen in den Bereichen der Wärmeproduktion aus erneuerbaren Energien für Gebäude, eine Strategie zur Produktion von Energie aus Biomasse sowie Massnahmen zur Förderung der Wasserkraft, der Forschung, des Technologietransfers und der Aus- und Weiterbildung.

Dokumente zum Thema

Aktionsplan Energieeffizienz
Aktionsplan erneuerbare Energien
Regulierungsfolgenabschätzung zu den Aktionsplänen

Weitere Informationen

Medienmitteilung vom 3. November 2010 – Neue Massnahmen für energiesparende Gebäude
Medienmitteilung vom 4. Dezember 2009 – Verbrauchsvorschriften für Elektrogeräte: Bundesrat legt verbindliche Übergangsregelung fest
Medienmitteilung vom 24. Juni 2009 – Bundesrat macht den Weg frei für energiesparende Elektrogeräte und Lampen
Medienmitteilung vom 22. Oktober 2008 – Bundesrat schickt Revisionspaket für mehr Energieeffizienz in die Vernehmlassung
Medienmitteilung vom 21. Februar 2008 – Bundesrat will für Zeit nach 2012 das CO2-Gesetz revidieren und verabschiedet energiepolitische Aktionspläne
Medienmitteilung vom 3. September 2007 – Bundesrat Leuenberger will Energieeffizienz und Anteil der erneuerbaren Energien massiv ausbauen
Medienmitteilung vom 21. Februar 2007 – Bundesrat beschliesst neue Energiepolitik
Medienmitteilung vom 16. Februar 2007 – Energieperspektiven 2035 liegen auf dem Tisch

Links

UVEK: Dossier Energieperspektiven 2050 Dieses Symbol soll Sie darauf hinweisen, dass der Link auf eine externe Seite geleitet wird und Sie sich somit ausserhalb unseres Dienstes befinden und wir keinerlei Gewährleistung für folgende Inhalte geben können.
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Ihre Ansprechperson: Hans-Peter Nützi
Letzte Änderung: 08.02.2012


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