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Entsorgung

Die radioaktiven Abfälle der Schweiz stammen grösstenteils aus den fünf Kernkraftwerken, aber auch aus Medizin, Industrie und Forschung. Nach Ablauf einer 50-jährigen Betriebszeit der Kernkraftwerke, muss für rund 100'000 m3 radioaktives Material eine sichere Entsorgung möglich sein. Bis dahin werden die radioaktiven Abfälle in gut gesicherten Hallen an der Erdoberfläche untergebracht. Diese befinden sich bei den Kernkraftwerken und in zwei zentralen Zwischenlagern im Kanton Aargau.
Quelle: Zwilag
Radioaktive Abfälle sind eine Tatsache und fallen beim Betrieb der bestehenden Kernkraftwerke weiterhin an, auch wenn die Schweiz bei der Stromproduktion in Zukunft auf die Kernenergie verzichtet.

Die Einlagerung in unterirdische Gesteinsschichten ist nach heutigem Kenntnisstand die sicherste Lösung. Expertinnen und Experten sind sich darüber weltweit einig. Das Kernenergiegesetz schreibt deshalb die geologische Tiefenlagerung vor.

Für die Entsorgung radioaktiver Abfälle sind in der Schweiz die Verursacher verantwortlich. Konkret sind dies die Kernkraftwerkbetreiber sowie der Bund für die Abfälle aus Medizin, Industrie und Forschung. Sie haben 1972 die Nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle (Nagra) gegründet, welche die Entsorgung plant und dazu notwendige Abklärungen durchführt.

Weitere Informationen

Abfallkategorien
Abfallmengen
Finanzierung der Entsorgung
Standortsuche für geologische Tiefenlager
Ihre Ansprechperson: Seraina Branschi
Letzte Änderung: 30.11.2011


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http://www.bfe.admin.ch/radioaktiveabfaelle/05235/index.html?lang=de