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Internationale Expertengruppe überprüft den Entsorgungsnachweis für radioaktive Abfälle

Würenlingen, 02.07.2003 - Unter der Leitung der NEA (Agentur für Nukleare Energie der OECD) hat sich eine internationale Expertengruppe an ihrem ersten Seminar vom 30. Juni bis 2. Juli 2003 über die sicherheitstechnischen Belange bei der Entsorgung radioaktiver Abfälle in der Schweiz ins Bild gesetzt. Unabhängig von den schweizerischen Behörden werden die Experten zu den Sicherheitsaspekten des von der NAGRA eingereichten Entsorgungsnachweises eine Stellungnahme ausarbeiten.

Die für die Entsorgung radioaktiver Abfälle in der Schweiz zuständigen Sicherheitsbehörden sind zurzeit daran, den von der Nagra im Dezember 2002 eingereichten Entsorgungsnachweis zu prüfen. In Ergänzung dazu wird auch eine von der OECD/NEA zusammengesetzte internationale Expertengruppe die sicherheitstechnischen Aspekte des Projekts beurteilen.

Das erste Treffen dieser Expertengruppe hat vom 30. Juni bis 2. Juli 2003 in der Schweiz stattgefunden. Dabei hat die HSK die von der Expertengruppe zu überprüfenden Aspekte der Sicherheitsanalyse zum Entsorgungsnachweis präzisiert. Dies betrifft Punkte, die sich für eine Beurteilung aus internationaler Sicht eignen. Die Nagra hat am Treffen ihrerseits die Grundzüge des Projekts und insbesondere den geführten Sicherheitsnachweis erläutert. Anschliessend an die Präsentationen und Diskussionen wurde das Felslabor am Mont Terri im Kanton Jura besichtigt. In diesem Felslabor untersuchen Wissenschaftler aus mehreren Ländern mit Hilfe von erdwissenschaftlichen Experimenten während mehrerer Jahre Eigenschaften des Opalinustons.

Die sieben Experten der internationalen Fachgruppe der NEA kommen aus Australien, Belgien, Deutschland, Frankreich, Kanada, Schweden und Ungarn; zudem stellt die NEA zwei eigene Experten. Alle diese Experten haben Erfahrung als Projektanten oder als Behörden in der Erstellung von Sicherheitsanalysen für geologische Tiefenlager.

Ein zweites Treffen der Experten ist für November 2003 geplant. Der Bericht der Gruppe soll zu Beginn des Jahres 2004 in englischer Sprache vorliegen; er wird veröffentlicht. Die Stellungnahme der Expertengruppe wird in die Beurteilung der HSK einfliessen.

Hauptabteilung für die Sicherheit der Kernanlagen
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Letzte Änderung: 02.07.2003


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