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Viele Wasserversorgungen verfügen in Quellwasserleitungen und im Versorgungsnetz über Druckgefälle, das zur Stromproduktion genutzt werden kann. Trinkwasserkraftwerke (TWKW) haben in der Schweiz lange Tradition. Schon bevor ein öffentliches Elektrizitätsnetz bestand, bauten Engadiner Hoteliers Turbinen in Wasserleitungen ein, um den Gästen elektrisches Licht zu bieten. Seither fand diese einfache Form der Stromerzeugung immer mehr Verbreitung. Inzwischen wurden in der Schweiz über 100 Trinkwasserkraftwerke gebaut.
Gemäss dem neuen Stromversorgungsgesetz kann Strom aus Trinkwasser zu einem kostendeckenden Preis, der über 25 Jahre garantiert wird, vergütet werden. Unter diesen Bedingungen werden neue Trinkwasserkraftwerke, auch kleine Anlagen, in vielen Fällen wirtschaftlich. Will eine Wasserversorgung ein vorhandenes Potenzial trotzdem nicht selber nutzen, kann sie die Finanzierung, den Bau und den Betrieb der Trinkwasserturbine einem spezialisierten Contractor überlassen. EnergieSchweiz für Infrastrukturanlagen berät Wasserversorgungen in allen Fragen rund um die Einspeisevergütung und die Finanzierung von Trinkwasserkraftwerken.
Alljährlich bietet EnergieSchweiz für Infrastrukturanlagen in Zusammenarbeit mit dem Programm Kleinwasserkraftwerke von EnergieSchweiz Finanzbeiträge an Grobanalysen für Trinkwasserkraftwerke an. Da das Budget beschränkt ist, wird den Wasserversorgungen empfohlen, sich möglichst frühzeitig zu melden.
Auskunft: Kontaktformular
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