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Werkpläne elektrische Kabelleitungen

Eine lückenlose Dokumentation der erdverlegten Kabelleitungen in Werkplänen ist von höchster Wichtigkeit, um Beschädigungen durch Grabarbeiten und damit Beeinträchtigungen der Stromversorgungssicherheit vorzubeugen. Dies spiegelt sich auch im Gesetz wider. Gemäss Art. 62 Abs. 1 der Verordnung über elektrische Leitungen (LeV, SR 734.31) müssen Betriebsinhaber die Lage und die Verlegungsart ihrer Kabelleitungen festhalten. Die Leitungen müssen jederzeit geortet werden können und die Unterlagen sind bis zur Entfernung der Leitung aufzubewahren. Betriebsinhaber sind die verantwortlichen Betreiber (Eigentümer, Pächter, Mieter usw.) elektrischer Anlagen (Art. 20 Elektrizitätsgesetz; SR 734.0). Betriebsinhaber sind verpflichtet, auf Anfrage berechtigten Personen Lage und Verlegungsart ihrer Kabelleitungen zur Verfügung zu stellen (Art. 62 Abs. 3 LeV).

Zudem beabsichtigt das im Jahre 2007 in Kraft getretene Geoinformationsgesetz (GeoIG, SR 510.62), den Inhalt und die Darstellung der abzugebenden Werkpläne verbindlich in einem sogenannten minimalen Geodatenmodell (MGDM) festzulegen.

Daher hat das Bundesamt für Energie BFE in Zusammenarbeit mit Werkbetreibern, Kantonen sowie Verbänden das MGDM «Werkpläne elektrische Kabelleitungen» (ID 92 gemäss Anhang 1 der Geoinformationsverordnung GeoIV) erarbeitet.

Dokumente zum Thema

Modell-Dokumentation

Links

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Ihre Ansprechperson: Fachkontakt Geoinformation
Letzte Änderung: 28.08.2017


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http://www.bfe.admin.ch/geoinformation/05061/06808/index.html?lang=de