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Die Eidgenössischen Energieforschungskommission CORE in Zusammenarbeit mit dem BFE entwickelt für jeweils vier Jahre das Konzept der Energieforschung des Bundes. Gestützt auf dieses Konzept wird ein Detailkonzept für das Wasserstoff-Programm erarbeitet, welches von der CORE als Planungs- und Arbeitsinstrument zur Leitung des Programms für die jeweilige Periode genehmigt wird. Das langfristige Ziel des Programms Wasserstoff ist die Förderung der Entwicklung der Technologien, welche für eine künftige Wasserstoffwirtschaft notwendig sind. Das Programm Wasserstoff strebt hierfür eine gute Vernetzung der in der Schweiz existierenden Forschungskompetenzen an und versucht, diese mit internationalen Aktivitäten abzustimmen. Im Bereich Wasserstoff besteht nach wie vor ein grosser Bedarf an Forschung im Bereich der Materialien. Weiter strebt das Programm den Aufbau von langfristig aktiven Pilot- und Demonstrationsanlagen an.
Für die Periode 2008 – 2011 werden in den Haupt-Projekten folgende wissenschaftliche Ziele angestrebt:
Die in der Schweiz erstmals durchgeführte photoelektrochemische (PEC) Wasserspaltung steht im Vordergrund der Forschungsaktivitäten zur Wasserstoffproduktion. Dabei sind insbesondere Fragen der Materialentwicklung zu lösen. Die diesbezüglichen Kompetenzen der Schweizer Forschungslandschaft sind im Netzwerk PEChouse zusammengeführt. Fokusmaterialien sind Hämatit (Fe2O3)-Photoanoden, mesoporöse Mischoxide als Trägermaterialien für Photoanodensysteme und neuartige leitende nanokristalline Materialien mit grosser Oberfläche.
Die Hauptforschungsaktivitäten für die Wasserstoffspeicherung liegen im Bereich der Metallhydride. Das Wasserstoffgas kann in bestimmten metallischen Legierungen verlustfrei und langzeitbeständig eingelagert werden. Diese Art der Speicherung ist sehr sicher, jedoch ist die massenspezifische Speicherdichte höher im Vergleich zu andern Speicherungstechnologien.
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