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Die Energieforschung der öffentlichen Hand richtet sich nach dem "Konzept der Energieforschung des Bundes", das alle vier Jahre von der Eidgenössischen Energieforschungskommission CORE publiziert wird.
Die Schwerpunkte des Forschungsprogramms sind:
In der Schweiz entfällt die Hälfte des Primärenergieverbrauchs auf die Gebäude: 27% auf die Heizung, das Raumklima und das Brauchwarmwasser, 15% auf die Elektrizität und etwa 8% auf Prozesse und Unterhalt.
Das Entwicklungspotenzial der thermischen Sonnenenergie ist sehr gross. Auf den Markt dürfen jedoch nur die zuverlässigsten und leistungsfähigsten Lösungen gelangen. Qualitätsprüfungen der Anlagen und Materialien sowie die Forschung auf dem Gebiet der Sonnenkollektoren, der Speicherung und der Verteilung sind notwendig, um Lösungen zu finden, die gegenüber der fossilen Energie wettbewerbsfähig sind.
Die schweizerischen Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Solarthermik werden oft im Rahmen internationaler Projekte durchgeführt (Internationale Energieagentur (IEA) oder europäische Netzwerke). Angesichts ihres kleinen Marktes ist die Schweiz kein grosser Partner, doch wird die Partnerschaft mit spezialisierten schweizerischen Kompetenzzentren gesucht (Messungen an Kollektoren, Solaroptik, unterirdische Speicherung, System-Simulation, Nanobeschichtung).
Die Forschung befasst sich hauptsächlich mit der Beantwortung konkreter Fragen aus der Solarpraxis, um die Technologie schnell vorwärts zu treiben. Das Programm widmet sich zu einem grossen Teil der angewandten und zu einem kleineren Teil der Grundlagenforschung.
Das Programm ist darauf ausgerichtet, bestehende oder neue Solaranlagen hinsichtlich ihrer Effizienz, Leistungsfähigkeit, Integration, ihres Unterhalts, ihrer Risiken, Kosten und ihres Werts zu verbessern. Geforscht wird nach technologischen und systemischen Innovationen.
Die Forschung auf dem Gebiet der Kollektoren ist wichtig: in Rapperswil werden jährlich mehr als 50 Kollektoren für den Weltmarkt geprüft und analysiert, um sie zu zertifizieren, Qualitätsmängel zu finden oder ihre Arbeitsweise zu verstehen.
Alle Komponenten der Solaranlagen (Anschlüsse, Pumpen, Flüssigkeiten, Metalle, Polymere) sind ebenfalls Gegenstand der Forschung. Es wird nach neuen Lösungen gesucht, um die Lebensdauer der Anlagen zu verlängern oder ihre Leistung zu verbessern.
Die Systemforschung will entweder die Endleistung der Kollektoren oder die Zahl der solaren Kilowattstunden für die Zusatzheizung erhöhen.
Die Speicherforschung will den Speicher verdichten. Entweder wird die Speicherkapazität eines gegebenen Volumens erhöht, oder eine grosse Menge Sonnenenergie wird so lange wie möglich gespeichert.
Da die Forschung eng mit der schweizerischen Solarindustrie zusammenarbeitet, können ihre Resultate schnell in die Praxis umgesetzt werden.
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