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Das Forschungsprogramm

Ziel der Energieforschung in der Schweiz ist die Schaffung einer gesicherten und nachhaltigen Energieversorgung, die Stärkung des Technologie­Standorts Schweiz und die Erhaltung der hohen Qualität der Schweizer Forschung. Die Energieforschung der öffentlichen Hand richtet sich nach dem "Konzept der Energieforschung des Bundes", welches alle vier Jahre von der Eidgenössischen Energieforschungskommission CORE aktualisiert wird.

Im Hinblick auf die Geothermie sind im Konzept der Energieforschung des Bundes, 2008 bis 2011 der Eidgenössische Energieforschungskommission CORE folgende Ziele formuliert:

Technische und ökonomische Ziele

Markterfolg und Kostendruck bei den EWS bedingen Instrumente zur Qualitätssicherung. Im Rahmen von EnergieSchweiz werden diese Instrumente verbreitet und deren Anwendung gelehrt. Bei komplexen EWS-­Anlagen zum Heizen und Kühlen sind Verbesserungen der Effizienz und Wirt­schaftlichkeit ein wichtiges Ziel.

Bei den hydrothermalen Quellen soll eine Verbesserung der Datengrundlage zu einer Reduktion des Fündigkeitsrisikos führen. Neue Nutzungsprojekte sollen die bisherigen Erfahrungen erweitern.

Bei der Stromproduktion aus geothermischer Niedertemperatur­-Wärme birgt die Umwandlungstechnologie ein grosses Optimierungspotenzial bezüglich Effizienz und Wirtschaftlichkeit.

Unter den zahlreichen Herausforderungen der EGS­-Technologie ist das Reservoir-­Engineering zentral. Dazu gehören Modellierung, Stimulation und Analyse der Mikroseismik. Dieses Know­how soll international koordiniert erarbeitet werden.

Die folgende Tabelle zeigt die angestrebte Entwicklung der Geothermie in der Schweiz anhand einiger Schlüsselzahlen: :

  2008 2025 2050
Bohrkosten für untiefe EWS [CHF/m] 70 50 35
Stromgestehungskosten EGS [Rp/kWh] 50 30 <15
(Pilot)anlagen EGS und hydrothermal [-]

0 [1]

3 [6] 40 [50]

Stromproduktion EGS und hydroth.l [GWh/a]

0 450 4'500
Status EGS Technologie F+E, Pilotanlagen Markteinführung Standardanlagen

Schwerpunkte der Forschung 2008 bis 2012

Erdwärmesonden und Geostrukturen:

  • Verfahren zur Beurteilung von Anlagen (z.B. Response Tests, Validierung von numerischen Modellen)
  • Untersuchungen über das langfristige Verhalten von EWS, Betriebserfahrungen, Erfolgskontrollen
  • Unterstützende Untersuchungen zur Verbesserung von Effizienz und Wirtschaftlichkeit der Anlagen

 Hydrothermale Quellen und Tunnelwässer:

  • Bestandesaufnahme und Analyse von verfügbaren Daten über Aquifere mit geothermischem Potenzial
  • Evaluation möglicher Projektstandorte
  • Optimierung von Niedertemperatur­-Prozessen für die Stromerzeugung
  • Untersuchung über neuartige Nutzungsmöglichkeiten von Wärme tiefer Temperatur z.B. aus Tunneln
  • Auswertung von Betriebserfahrungen

Enhanced Geothermal Systems (EGS): 
  • Reservoir­-Engineering: Stimulationsverfahren, Verbesserung des Massenflusses, Analyseverfahren (Mikroseismik), Reservoir-­Modellierung
  • Wissenschaftliche Auswertung von Messergebnissen des Pilotprojekts DHM Basel
  • Systemtechnik: optimierte thermodynamische Prozesse, Kombi- ­und Hybridsysteme, innovative, effiziente Pumpverfahren
  • Hochtemperatur-­Messinstrumente
  • Prozesse mit direkter Wärmenutzung
  • Evaluation zukünftiger Anlagestandorte

Dokumente zum Thema

Konzept der Energieforschung des Bundes
Überblicksberichte des Foschungsprogramms Geothermie
Überblicksberichte der Programmleiter
Ihre Ansprechperson: Gunter Siddiqi
Letzte Änderung: 20.08.2012


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http://www.bfe.admin.ch/forschunggeothermie/02336/index.html?lang=de