Rund 500 Gigawattstunden Strom verbrauchen die in der Schweiz installierten Modems, Router und Settop-Boxen pro Jahr. Knapp ein Drittel davon könnte eingespart werden, wenn die Benutzerinnen und Benutzer die Einstellungen ihrer Geräte optimieren und den effizientesten Modus wählen würden. Um die Bevölkerung darüber zu informieren, welche Einstellungen an den Geräten optimal sind, lancieren das Bundesamt für Energie und die Anbieter Sunrise, Swisscom und upc cablecom am 20. Mai 2013 eine Informationskampagne.
Der Watt d'Or, die prestigeträchtige Auszeichnung des Bundesamts für Energie, wird am 9. Januar 2014 zum achten Mal verliehen! Gesucht werden überraschende, innovative und zukunftsweisende Energie-Initiativen, Technologien, Produkte, Geräte, Anlagen, Dienstleistungen, Strategien, Gebäude oder energieeffiziente Raumkonzepte. Kurz: Gesucht werden Bestleistungen im Energiebereich! Vorschläge können bis Ende Juli 2013 eingereicht werden. Infos gibt's im Internet auf www.wattdor.ch.
[ Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation ]
Die Eidgenössische Kommission für nukleare Sicherheit (KNS) hat ihren Tätigkeitsbericht 2012 veröffentlicht. Neben Themen im Zusammenhang mit der Reaktorkatastrophe von Fukushima befasste sich die Kommission vor allem mit Fragestellungen aus dem Bereich Entsorgung radioaktiver Abfälle.
[ Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation ]
Bundesrätin Doris Leuthard und EU-Energiekommissar Günther Oettinger haben sich heute Mittag in Brüssel zu einem Arbeitsgespräch getroffen. Thema waren die laufenden Verhandlungen für ein bilaterales Energieabkommen zwischen der Schweiz und der EU.
Seit Inkrafttreten des Kernenergiegesetzes und der Safeguardsverordnung müssen alle Kernmaterialbestände im Ausland, die sich in Schweizer Besitz befinden, jährlich den Aufsichtsbehörden gemeldet werden. Nachdem diese Bestände erstmals für das Jahr 2005 erfasst wurden, veröffentlicht das Bundesamt für Energie heute die Bestandeszahlen für das Jahr 2012.
Im Jahr 2012 ist der Stromendverbrauch in der Schweiz um 0,6% auf 59,0 Milliarden Kilowattstunden (Mrd. kWh) gestiegen; der Inlandverbrauch (zuzüglich Übertragungs- und Verteilverluste) lag bei 63,4 Mrd. kWh. Die Landeserzeugung der einheimischen Kraftwerke stieg um 8,2% auf 68,0 Mrd. kWh bzw. lag bei 65,6 Mrd. kWh nach Abzug des Verbrauchs der Speicherpumpen. Damit resultierte ein Stromexportüberschuss von 2,2 Mrd. kWh gegenüber einem Stromimportüberschuss von 2,6 Mrd. kWh im Vorjahr.
[ Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation ]
National wie international laufen grosse Anstrengungen für einen effizienteren und schonenderen Umgang mit den natürlichen Ressourcen. So hat der Bundesrat unlängst einen Aktionsplan für eine Grüne Wirtschaft beschlossen. Bereits heute gibt es Unternehmen, die Wertstoffe zurückgewinnen, erneut nutzbar machen und so Stoffkreisläufe schliessen. Bundesrätin Doris Leuthard hat am 8. April 2013 einen solchen Betrieb besucht.
Die Fertigstellung des neuen Energieforschungskonzept unter Berücksichtigung der externen Stellungnahmen sowie die Begleitung der Arbeiten zum Aktionsplan ,Koordinierten Energieforschung Schweiz" bildeten die Schwerpunkte der Tätigkeiten der Eidgenössischen Energieforschungskommission (CORE) im Jahr 2012.
Welche Auswirkungen haben gesellschaftliche Veränderungen auf ein Tiefenlager für radioaktive Abfälle? Mit dieser Frage setzt sich eine neue Studie auseinander, die im Auftrag des Bundesamts für Energie im Rahmen seines Forschungsprogramms Radioaktive Abfälle durchgeführt wurde.
Ob eine Hochspannungsleitung als Freileitung gebaut oder als Kabel im Boden verlegt werden soll, muss im Einzelfall und auf der Grundlage objektiver Kriterien entschieden werden. Das ,Bewertungsschema Übertragungsleitungen" ermöglicht diese objektive Bewertung und die Festsetzung des jeweils geeignetsten Korridors für Freileitungen als auch für unterirdisch verlegte Kabelleitungen. Das Bewertungsschema und das zugehörige Handbuch wurden im Februar von einer gemeinsamen Arbeitsgruppe der drei Bundesämter für Energie (BFE), Umwelt (BAFU) und Raumentwicklung (ARE) sowie dem Fachsekretariat der Elektrizitätskommission (ElCom) verabschiedet.