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Medienmitteilungen


24.05.2017   
[ Bundesamt für Energie ]
Der Forschungsreaktor AGN-211-P ist ein sogenannter Swimming-Pool-Reaktor mit einer Maximalleistung von 2 kW. Er befindet sich am Physikalischen Departement der Universität Basel. Die Kernanlage ging 1959 in Betrieb und diente der Ausbildung von über 1'000 Studierenden der Physik und der Chemie in der Messung, Anwendung und Handhabung von Radioaktivität. Der Forschungsreaktor wurde im Herbst 2013 das letzte Mal betrieben und im Jahr 2015 mit der Rückschaffung der Brennelemente in die USA endgültig ausser Betrieb genommen.

12.05.2017   
[ Bundesamt für Energie ]
Der Strom aus Schweizer Steckdosen stammt zu 58% aus erneuerbaren Energien: zu 53% aus Grosswasserkraft und zu rund 5% aus Photovoltaik, Wind, Kleinwasserkraft und Biomasse. 21% stammen aus Kernenergie und knapp 2% aus Abfällen und fossilen Energieträgern. Für 19% des gelieferten Stroms sind Herkunft und Zusammensetzung nicht überprüfbar. Dies zeigen die Daten zur Stromkennzeichnung im Jahr 2015.

02.05.2017   
[ Bundesamt für Energie ]
Das Quartär ist das jüngste geologische Zeitalter. Es hat vor rund 2,5 Millionen Jahren begonnen und dauert bis heute an. Im Rahmen der Standortsuche für geologische Tiefenlager will die Nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle (Nagra) diese Lockergesteinsschicht genauer untersuchen. Mit sogenannten Quartärbohrungen werden Bohrkerne gewonnen, die Hinweise zu Erosionsprozessen und zur tektonischen Aktivität in der Vergangenheit liefern können. Bis Ende 2017 wird die Nagra beim Bundesamt für Energie (BFE) voraussichtlich rund zehn Gesuche für Quartärbohrungen einreichen. Ab heute liegt das erste Gesuch öffentlich auf. Es handelt sich um eine Quartärbohrung in Riniken (Kanton Aargau).

01.05.2017   
[ Bundesamt für Energie ]
Am 1. Januar 2017 waren in der Schweiz 643 Wasserkraft-Zentralen mit einer Leistung grösser 300 kW in Betrieb (1.1.2016: 623 Anlagen). Die maximale mögliche Leistung ab Generator hat gegenüber dem Vorjahr um 989 MW zugenommen. Der grösste Anteil der Zunahme erfolgte aufgrund der Inbetriebnahme von Pumpspeicherkraftwerken.

26.04.2017   
[ Der Bundesrat ]
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 26. April 2017 die Teilrevision der Kernenergieverordnung (KEV) verabschiedet. Damit werden die Anforderungen an den Sicherheitsnachweis von Kernkraftwerken neu auf Verordnungsstufe geregelt statt wie bisher in einer Richtlinie. Für Betreiber und Behörden schafft dies eine grössere Rechtssicherheit. Die Änderung tritt auf den 1. Juli 2017 in Kraft.

25.04.2017   
[ Bundesamt für Energie ]
Seit Inkrafttreten des Kernenergiegesetzes und der Safeguardsverordnung müssen alle Kernmaterialbestände im Ausland, welche sich in Schweizer Besitz befinden, jährlich den Aufsichtsbehörden gemeldet werden. Das Bundesamt für Energie veröffentlicht heute die Bestandeszahlen für das Jahr 2016.

21.04.2017   
[ Bundesamt für Energie ]
Im Jahr 2016 lag der Stromverbrauch in der Schweiz mit 58,24 Milliarden Kilowattstunden (Mrd. kWh) praktisch auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahr (- 0,01%). Die Landeserzeugung (nach Abzug des Verbrauchs der Speicherpumpen) betrug 58,7 Mrd. kWh. Der Stromimportüberschuss lag bei 3,9 Mrd. kWh. 2016 verzeichnet die Schweiz erstmals über das ganze Kalenderjahr einen negativen Aussenhandelssaldo von 145 Millionen Schweizer Franken.

21.03.2017   
[ Generalsekretariat UVEK ]
Am 21. Mai 2017 entscheidet das Schweizer Stimmvolk über das revidierte Energiegesetz. Es dient dazu, den Energieverbrauch zu senken, die Energieeffizienz zu erhöhen und erneuerbare Energien zu fördern. Zudem wird der Bau neuer Kernkraftwerke verboten. Die Schweiz kann mit der Vorlage die Abhängigkeit von importierten fossilen Energien reduzieren und die einheimischen erneuerbaren Energien stärken. Damit bleiben die Investitionen in der Schweiz und fliessen nicht ins Ausland ab. Davon profitierten Bevölkerung und Wirtschaft, betonte Bundespräsidentin Doris Leuthard heute bei der Erläuterung der bundesrätlichen Haltung.

13.03.2017   
[ Bundesamt für Energie ]
Die Nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle (Nagra) hat im September 2016 die Sondiergesuche für die Regionen Jura Ost und Zürich Nordost beim Bundesamt für Energie (BFE) eingereicht. Heute startet die öffentliche Auflage der Gesuche zu Zürich Nordost.

03.03.2017   
[ Der Bundesrat ]
Der Bundesrat hat in seiner Sitzung vom 3. März 2017 den Bericht ,Konzipierung und Umsetzung von Fördermassnahmen für die Nutzung der tiefen Geothermie in der Schweiz" gutgeheissen. Der Bericht erfüllt die beiden von Ständerat Felix Gutzwiller am 15. Juni 2011 eingereichten Motionen 11.3562 ,Tiefe Geothermie. Offensive" und 11.3563 ,Tiefe Geothermie. Schweizweite geologische Erkundung" sowie die Motion 11.4027 ,Aktionsplan für die Geothermie" von Nationalrätin Kathy Riklin vom 30. September 2011. Fazit des Berichts ist, dass Energie aus dem Erdinneren einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit der Schweiz leisten könnte. Das vom Parlament am 30. September 2016 verabschiedete erste Paket der Energiestrategie 2050 enthält Massnahmen, mit denen das Potential der Geothermie über Technologieentwicklung, Forschung und Innovation künftig besser erschlossen werden kann. Weitere Massnahmen erachtet der Bundesrat derzeit als nicht nötig.



Letzte Änderung: 01.01.2017


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