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Der so genannte magnetokalorische Effekt, das heisst die magnetische Kühlung, ist seit dem Jahr 1881 bekannt und wird seit den 1930er Jahren in der Tieftemperaturphysik eingesetzt. Dank neuer Entwicklungen in den Materialwissenschaften ist es seit wenigen Jahren möglich, diese Technologie auch bei Raumtemperaturen anzuwenden.
Die herausragende Innovation der von der Ingenieurschule des Kantons Waadts, Institut für Thermodynamik, entwickelten ,magnetischen Kältemaschine" ist der Ersatz der chlorhaltigen Kältemittel durch Wasser oder Luft. Durch den vollständigen Verzicht auf diese ozonschädigenden, künstlichen Kältemittel bei einem gleichzeitig deutlich vereinfachten Gesamtsystem und damit geringeren Produktionskosten, könnte die Waadtländer Innovation eine eigentliche Revolution in der Kältetechnik auslösen und konventionelle Kühlsysteme, wie sie heute in Kühlschränken, Gebäude- und Autoklimaanlagen, Industriekälteanlagen und Wärmepumpen eingesetzt werden, bald grossflächig ersetzen.