[ Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation ]
Markt- und Technologieentwicklungen beeinflussen die Produktionskosten von Strom aus erneuerbaren Energien. Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) passt deshalb die Vergütungssätze der Kostendeckenden Einspeisevergütung (KEV) regelmässig an. Per 1. März 2012 sinkt die KEV-Vergütung für Strom aus Photovoltaikanlagen um rund 10%, dies zusätzlich zu der seit 1. Januar 2012 geltenden regulären Tarifsenkung um 8%. Beim Strom aus Windenergie wird der Maximalsatz um 1.5 Rp./kWh erhöht und der Minimalsatz um 3.5 Rp./kWh abgesenkt und bei Holzenergieanlagen steigt der Holzbonus für kleinere Anlagen leicht an. Die Vergütungssätze der übrigen Technologien bleiben unverändert.
52 Bewerbungen mit überraschenden, begeisternden, brillanten und wegweisenden Schweizer Energieinnovationen sind für die sechste Ausgabe des renommierten Schweizer Energiepreises Watt d'Or 2012 des Bundesamts für Energie (BFE) eingereicht worden. Sechs dieser Projekte werden heute Abend, 5. Januar 2012, in Bern von Chiara Simoneschi-Cortesi, Jury-Präsidentin des Watt d'Or, geehrt.
Die CO2-Emissionen des motorisierten Individualverkehrs sollen sinken. Ab 2015 dürfen neue Personenwagen nicht mehr als 130 Gramm CO2 pro Kilometer ausstossen. Andernfalls wird eine Sanktionsabgabe fällig. Dies haben National- und Ständerat im März 2011 mit einer Teilrevision des CO2-Gesetzes verankert. Dagegen wurde kein Referendum ergriffen. Die Ausführungsbestimmungen zur neuen Gesetzgebung sind in der Verordnung über die Verminderung der CO2-Emissionen von Personenwagen festgelegt, die der Bundesrat heute verabschiedet hat. Das revidierte CO2-Gesetz und die Ausführungsverordnung treten am 1. Mai 2012 in Kraft.
Im Juni hat der Bundesrat die Revision der Energieetikette für neue Personenwagen verabschiedet. Die revidierte Verordnung bringt ab Januar 2012 einige wichtige Anpassungen und Verbesserungen.
Heute, 29. November 2011, startet das Bundesamt für Energie (BFE) die dritten wettbewerblichen Ausschreibungen zum Stromsparen. Mit dem Instrument der Wettbewerblichen Ausschreibungen unterstützt der Bund Projekte und Programme zur Förderung der Effizienz im Strombereich, die möglichst kostengünstig zum sparsameren Stromverbrauch im Industrie- und Dienstleistungsbereich und in den Haushalten beitragen. Die Auswahl der im Rahmen der dritten Ausschreibung eingereichten Projekte und Programme erfolgt im zweiten Quartal 2012. Insgesamt steht dafür ein Budget von 15 Millionen Franken zur Verfügung.
Das Bundesamt für Energie BFE und das Bundesamt für Raumentwicklung ARE unterstützen achtzehn Gemeinden bei der Umsetzung ihrer Quartierprojekte. Die Gemeinden erhalten während vierzehn Monaten fachliche Beratung von Experten für nachhaltige Entwicklung.
Seit Anfang 2010 fördert Das Gebäudeprogramm von Bund und Kantonen energieeffiziente Sanierungen und erneuerbare Energien. Der nun vorliegende Gesamtbericht über das Startjahr zeigt auf, dass das Programm bereits jetzt eine Wirkung entfaltet: Die im ersten Betriebsjahr umgesetzten Massnahmen führen über ihre Lebensdauer zu einer Gesamtreduktion von knapp 1,6 Mio. Tonnen CO2.