In der Schweizer Landwirtschaft fallen jährlich mehr als 20 Millionen Tonnen Mist und Gülle sowie weitere organische Abfälle und Ernterückstände an, die als Rohstoff für die Gewinnung von Biogas eingesetzt werden können. Ziel des 2005 von Coop und EnergieSchweiz lancierten Public-Private-Partnership-Projekts "Naturafarm_Biogas50" war es, dieses Potenzial auf Coop Naturafarm- und zuliefernden Bio-Betrieben zu erschliessen. Elf Biogas-Anlagen wurden in diesem Rahmen realisiert. Sie produzieren heute genug Energie, um 1'800 Haushalte mit Strom und 1'000 Haushalte mit Wärme zu versorgen.
6,39 Liter pro 100 Kilometer betrug der durchschnittliche Treibstoffverbrauch der 2011 in der Schweiz neu in Verkehr gesetzten Personenwagen. Gegenüber dem Vorjahr (2010: 6,62 l/100 km) entspricht dies einer Abnahme um 3,5%. Die durchschnittlichen CO2-Emissionen der Neuwagen sind um 3,7% gesunken und lagen 2011 bei 155 Gramm CO2 pro Kilometer (2010: 161 g/km).
Gemeinsame Medienmitteilung von EnDK, BAFU und BFE. Das Gebäudeprogramm von Bund und Kantonen fördert seit 2010 energetische Sanierungen und erneuerbare Energien. Das Programm ist seit seinem Start äusserst erfolgreich. Die Anzahl der eingegangenen Gesuche bleibt hoch und übertrifft die Erwartungen. Das Gebäudeprogramm soll deshalb in der zukünftigen Klima- und Energiepolitik einen noch wichtigeren Stellenwert erhalten. Bis zusätzliche Mittel zur Verfügung stehen, muss das Programm weiterhin im heutigen finanziellen Rahmen umgesetzt werden. Bund und Kantone haben daher eine Programmanpassung beschlossen. Damit wird die CO2-Wirkung des Programms erhöht und die Qualität der Sanierungen gesteigert. Die Anpassungen gelten ab heute, 26. April 2012.
Die Modellrechnungen des Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) bestätigen, dass der schrittweise Ausstieg aus der Kernenergie machbar ist und sich die volkswirtschaftlichen Auswirkungen in Grenzen halten. Der Bundesrat hat heute die entsprechenden Grundlagen zur Kenntnis genommen und die grundsätzliche Stossrichtung gutgeheissen. Das Energiepaket wird nun in eine Gesetzesvorlage eingearbeitet und Ende Sommer 2012 in die Vernehmlassung geschickt.
Wer gewinnt den Watt d'Or 2013? Die prestigeträchtige Auszeichnung des Bundesamts für Energie wird am 10. Januar 2013 zum siebten Mal verliehen! Gesucht werden überraschende, innovative und zukunftsweisende Energie-Initiativen, Technologien, Produkte, Geräte, Anlagen, Dienstleistungen, Strategien, Gebäude oder energieeffiziente Raumkonzepte. Kurz: Gesucht werden Bestleistungen im Energiebereich! Vorschläge können bis Ende Juli 2012 eingereicht werden. Infos gibt's im Internet auf www.wattdor.ch.
Das Projekt «Energie-Region» will diese und viele andere Fragen rund um die Nutzung von Energie in den Regionen beantworten. Im Rahmen von EnergieSchweiz unterstützt das Bundesamt für Energie (BFE) Regionen mit einem Online-Werkzeug bei der Analyse ihrer aktuellen und zukünftigen Energieversorgung. Damit erhalten die Regionen eine professionelle Entscheidungshilfe bei der Planung ihrer energiepolitischen Zukunft.