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Banca dati Ricerca energetica

Troverete i progetti di ricerca completati prima del 31.12.2016 nella banca dati online Ricerca energetica, mentre i progetti di ricerca più recenti sono consultabili nella banca dati online ARAMIS.

Numero della pubblicazione: 210222
Titolo della pubblicazione: Apollo II; Thermische Nutzung von Hühnermist, Phase II (Apollo II; Thermische Nutzung von Hühnermist, Phase II )
Programma: Biomassa ed energia dal legno
Progetto: 36426 - Apollo 2 Energiegewinnung Hühnermist
Visualizzare tutte le pubblicazioni per questo progetto.     Descrizione progetto ARAMIS
Data di pubblicazione: 01.12.2001
Contraente: Schneuwly Oskar
Autori: Basso Salerno | Salerno Engeler GmbH | +41 (62) 390 16 22 | basso.salerno@sesolar.ch
Jean-Louis Hersener | Ingenieurbüro HERSENER | +41 (52) 338 25 25 | hersener@agrenum.ch
Dr. Fredy Dinkel | Carbotech AG | +41 (61) 206 95 26 | f.dinkel@carbotech.ch
Documenti disponibili: 210222.pdf ( de, 863 kb )
Estratto: ZielZiel des Projektes APOLLO 2 (Fortsetzung von APOLLO 1) ist eine emissionsarme, übersichtliche und bedienungsfreundliche Pilot-Anlage zu planen, zu bauen und zu testen, die Hühnermist als Brennstoff verwendet. Weiter ist eine Ökobilanz und eine Wirtschaftlichkeitsanalyse vorgesehen.AnlageDie Pilotanlage ist in Bösingen (FR) installiert. Es handelt sich um ein automatisches Feuerungsaggregat mit rotierendem Rost der Firma Lopper Kesselbau AG. Im November 2000 wurde der erste Prototyp der Feuerung inbetrieb genommen. Dieser wurde weitgehend verbessert. Im November 2001 wurde der Feuerungsteil komplett erneuert. Die gesamte Anlage (Leistungsbereich 250-350 kW) liefert durch eine Fernleitung Wärme an 2 Hühnerhallen sowie 2 Wohnungen. Im Sommer wird zusätzlich eine Trocknungsanlage mit Energie versorgt. Resultate EmissionenAuch wenn die gesetzten Ziele bezüglich Emissionen nicht vollständig erreicht sind, kann die Schadstoffbilanz als zufriedenstellend bezeichnet werden. Stickoxid-Werte konnten stark reduziert werden und Ammoniak war nicht nachweisbar. Ein Vergleich mit den LRV-Altholz-Grenzwerte zeigt, dass Staub und Chloride die Grenzwerte nicht unterschreiten. Die auf die ungünstige Primärluft-Verteilung zurückzuführende Rost-Instabilität wurde beim zweiten Prototyp beseitigt.Resultate ÖkobilanzIn der Bilanz wird die aktuelle landwirtschaftliche Verwendung von Hühnermist als Dünger mit der Möglichkeit der thermischen Nutzung und der Rückführung der Asche als Düngemittel verglichen. Für die Beurteilung spielen folgende Punkte eine wichtige Rolle:- Lagerung des Mistes da hierbei Ammoniakemissionen entstehen - Aschequalität bezüglich Schwermetallgehalt, welcher bei der Rückführung als Dünger massgebend ist.Die Gesamtbeurteilung zeigt, dass die thermische Nutzung des Hofdüngerbrennstoffes gleich oder leicht besser abschneidet, als die konventionelle Verwendung in der Landwirtschaft. Werden alle Optimierungsmöglichkeiten bei der Verbrennung und Lagerung ausgeschöpft, lässt sich die thermische Nutzung als ökologisch klar besser einstufen als die konventionelle landwirtschaftliche Verwendung von Hofdünger.WirtschaftlichkeitÖlpreis, Aschenentsorgung (oder Verwertung), Grösse einer Anlage und Energiedeckungsanteil sind die wichtigen Faktoren, welche die Wirtschaftlichkeit beeinflussen. Mit der Analyse der Sensitivität dieser Faktoren kann festgestellt werden, dass es ohne weiteres Bereiche mit realistischen Annahmen gibt, die für die Wirtschaftlichkeit von HMB-Anlagen sprechen.RechtslageBezüglich Luftreinhalteverordnung. Nach aktuellem Stand sind die betrachteten Hofdüngersortimente nicht als Brennstoff definiert, bezüglich LRV ist keine Gesetzeskonformität gegeben. Da jedoch im Verlauf verschiedener Forschungsprojekte ein Bedarf für einen spezifischen Artikel, welcher die übrigen Biomassesortimente umfasst, aufgezeigt wurde, kann davon ausgegangen werden, dass für die hier untersuchten Hofdüngerbrennstoffe eine Anpassung im Zuge der nächsten LRV-Revision durchgeführt wird.Gewässerschutzgesetz. Das Gewässerschutzgesetz (Art.6) sieht vor, dass der in der Landwirtschaft anfallende Hofdünger ausschliesslich in der Landwirtschaft oder im Gartenbau wiederverwertet wird. Über die Interpretation des Gesetzestextes existieren zur Zeit sehr unterschiedliche Auffassungen. Nach Auffassung der Projektleitung wird das Ziel des Gesetzes erreicht. Mit der Wiederverwendung des anfallenden Düngers durch dessen energetische Nutzung in diesem Betrieb ist die ausschliesslich landwirtschaftliche Nutzung gegeben. Der Kreislauf bleibt geschlossen. Da sogar eine ökologische Verbesserung resultiert, ist eine Fortsetzung der Diskussion unter Einbezug aller betroffenen Parteien notwendig.

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http://www.bfe.admin.ch/dokumentation/energieforschung/index.html?lang=it