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Datenbank Energieforschung

Sie finden die Forschungsprojekte bis zum 31.12.2016 in der Energieforschungsdatenbank und Forschungsprojekte ab dem 1.1.2017 in der ARAMIS-Datenbank.

Publikationsnummer: 250070
Publikationstitel: Effizientes Entfeuchten von abgeschlossenen Räumen - Schlussbericht
Programm: Elektrizitätstechnologien und
-anwendungen
Projekt: 100492 - Effizientes Entfeuchten von abgeschlossenen Räumen
Alle Publikationen zu diesem Projekt anzeigen     ARAMIS-Projektbeschreibung
Datum der Veröffentlichung: 30.11.2005
Auftragnehmer/in: Weitnauer Messtechnik | Eich 1 | 8752 Näfels
Autoren/innen: Adrian E. Weitnauer | Weitnauer Messtechnik | Eich 1 | 8752 Näfels | 055 612 51 31
Verfügbare Dokumente: 000000250070.pdf ( de, 2464 kb )
Abstract: In der Schweiz werden nach der Einführung des neuen Zivilschutzkonzepts rund 3000 unterirdische Schutzanlagen existieren. Jede dieser Anlagen ist nur schwach frequentiert, trotzdem muss die Ernstfallfähigkeit jederzeit oder mindestens nach definierter Inbetriebnahmezeit gewährleistet sein. Die Anlagen müssen wegen der möglichen Schimmelbildung und der Gefahr von radioaktivem Radon oder Methan mit frischer Luft gespült und in aller Regel mechanisch entfeuchtet werden, damit minimale Anforderungen an das Raumklima zur Lagerung von Gütern erfüllt werden. Durch optimale Ausnützung der Differenzen des Feuchtigkeitsgehalts zwischen Anlageninnerem und der Umgebung ist es möglich, die energieintensive mechanische Entfeuchtung zu reduzieren, ja sogar zwischenzeitlich ganz darauf zu verzichten. Dieses Projekt dient nun dazu, das Sparpotenzial nachzuweisen, wenn alle Anlagen der Schweiz durch einen entsprechenden Regler ausgerüstet würden. Wie sich gezeigt hat, ist ein wichtiger Meilenstein die Sensorik; die Messgenauigkeit ist vor allem im Hochfeuchtebereich oft ungenügend. Das Projekt zeigt, dass die Nutzung dieser Idee den Energieverbrauch pro Anlage um rund 3000 kWh pro Jahr reduzieren kann. Hochgerechnet auf alle Anlage ergibt sich eine Einsparung von 9 GWh, was Energiekosten von etwa 1.5 Millionen Franken entspricht.

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http://www.bfe.admin.ch/dokumentation/energieforschung/index.html?lang=de