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Datenbank Energieforschung

Sie finden die Forschungsprojekte bis zum 31.12.2016 in der Energieforschungsdatenbank und Forschungsprojekte ab dem 1.1.2017 in der ARAMIS-Datenbank.

Publikationsnummer: 240016
Publikationstitel: Feldanalyse von Wärmepumpenanlagen FAWA 1996-2003
Programm: Wärmepumpen und Kälte
Projekt: 100064 - FAWA,QS-WP, WPZ: Monitoring von WP im Feld 2003, 2004, 2005
Alle Publikationen zu diesem Projekt anzeigen     ARAMIS-Projektbeschreibung
Datum der Veröffentlichung: 01.04.2004
Auftragnehmer/in: Dr. Eicher + Pauli AG | Kasernenstrasse 21 | 4410 Liestal
Interstaatliche Hochschule für Technik Buchs NTB | Werdenbergstrasse 4 | 9471 Buchs
Hubacher Engineering | Tannenbergstrase 2 | 9032 Engelburg
Autoren/innen: Markus Erb | Dr. Eicher + Pauli AG | +41 (61) 927 42 63 | markus.erb@eicher-pauli.ch
Prof. Dr. Max Ehrbar | Interstaatliche Hochschule für Technik Buchs NTB | +41 (81) 755 33 96 | max.ehrbar@ntb.ch
Peter Hubacher | Hubacher Engineering | +41 (71) 260 27 27 | he-ko@bluewin.ch
Verfügbare Dokumente: 240016.pdf ( de, 1854 kb )
000000240016_diapositives_commentees ( fr, 372 kb )
Abstract: ZieleUrsprüngliches Ziel von FAWA (Feldanalyse von Wärmepumpenanlagen) war es, die energetische Effizienz von Kleinwärmepumpen bis 20 kWth im Feld mit statistischen Methoden zu dokumen_tieren und Verbesserungspotentiale aufzuzeigen. Das Projekt wurde 1996 vom Bundesamt für Energie als Begleitmassnahme zur Wärmepumpenförderstrategie gestartet. Im Laufe von FAWA zeigte sich, dass mit den erhobenen Daten auch tiefer gehende Analysen zum Anlagenverhalten über längere Zeit und empfehlenswerten Anlagenkonzepten durchgeführt werden können.FAWA beschreibt und analysiert also die heutige Realität im Feld und liefert dadurch Hinweise für die Planung. Aufgrund des statischen Charakters der Daten können die daraus abgeleiteten Ergebnisse aber nicht als allgemeingültige Planungsregeln verstanden werden.VorgehenSeit Projektstart wurden jährlich 30 neu erstellte Anlagen in FAWA aufgenommen, wobei auch die Jahrgänge 94/95 nachträglich erfasst wurden.Von 221 der total 236 Anlagen liegen heute Jahresarbeitszahlen (JAZ) vor. Diese gliedern sich in je ca. 45% Luft/Wasser- und Sole/Wasser-Anlagen. Den Rest bilden Wasser/Wasser- und Erdregisteranlagen, über welche aber keine statistisch gesicherten Aussagen gemacht werden können. Bis heute wurden 1.3 Mio. Betriebsstunden, resp. 740 Betriebsjahre erfasst. Damit kann FAWA als die wohl weltweit grösste und am besten dokumentierte Qualitätsuntersuchung eines Wärmesystems bezeichnet werden.Die JAZ-Berechnungen basieren auf Ablesungen der installierten Elektro- und Wärmezähler durch die Anlagenbesitzer. Neben den Energiemengen wurde die Hälfte der Anlagen auch bezüglich der Systemtemperaturen untersucht. Darauf basierend ist auch geprüft worden, wie weit sich die realen Aggregate bezüglich Arbeitszahlen und Wärmeproduktion von den aus Daten einer allfälligen EN 255 Prüfung (WPZ), resp. aus Herstellerangaben berechneten, unterscheiden.Objekte und VorlauftemperaturenNeubau- und Sanierungs-Anlagen unterscheiden sich bezüglich der JAZ-relevanten Grössen nur durch die Vorlauftemperatur. Im Mittel liegt diese bei den Sanierungs-Anlagen um 5K höher und die JAZ entsprechend um 9% tiefer. Am Auslegepunkt stimmen Planungs- und Messwerte der Vorlauftemperatur gut überein. Es wurden jedoch zwei starke Hinweise auf Optimierungspotentiale gefunden. Beide betreffen die Planung. Es wurde festgestellt, dass die Energiekennzahlen (EKZ) der Objekte nicht mit den jeweiligen Vorlauftemperaturen korrelieren. Eine tiefe EKZ würde aber häufig tiefere Vorlauftemperaturen ermöglichen, was in der Planung kaum berücksichtigt wird. Weiter hat sich gezeigt, dass die am Regler eingestellten Vorlauftemperaturen (Heizkurven) zwar gut den Planungswerten entsprechen, diese aber häufig über dem real notwendigen Wert liegen.

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