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Datenbank Energieforschung

Sie finden die Forschungsprojekte bis zum 31.12.2016 in der Energieforschungsdatenbank und Forschungsprojekte ab dem 1.1.2017 in der ARAMIS-Datenbank.

Publikationsnummer: 210247
Publikationstitel: Rationelle Energieanwendung in der Landwirtschaft
Programm: Biomasse und Holzenergie
Projekt: 31724 - Rationelle Energieanwendung in der Landwirtschaft / vermehrter Einsatz erneuerbarer Energieträger - Phasen 1 und 2
Alle Publikationen zu diesem Projekt anzeigen     ARAMIS-Projektbeschreibung
Datum der Veröffentlichung: 01.12.2001
Auftragnehmer/in: Keine Angabe.
Autoren/innen: Urs Meier | Arbeitsgemeinschaft REAL | +41 (52) 365 46 86
Jean-Louis Hersener | Arbeitsgemeinschaft REAL | +41 (52) 338 25 25 | hersener@pop.agri.ch
Verfügbare Dokumente: 210247.pdf ( de, 143 kb )
Abstract: Der landwirtschaftliche Durchschnittsbetrieb benötigt 50 GJ oder 13'900 kWh an elektrischer Energie und 178 GJ bzw. 5'000 Liter an Treibstoffen pro Jahr. Strom wird vor allem innerbetrieblich eingesetzt, wobei die Heutrocknung, die Heisswasserbereitstellung sowie die Gebäudeklimatisierung mit insgesamt mehr als 9'000 kWh an der Spitze stehen. Zur Bewirtschaftung der Kulturen sind im Durchschnitt 200 Liter Diesel pro ha Ackerland nötig. Der Treibstoffverbrauch ist von Kultur zu Kultur sehr unterschiedlich. Er beträgt bei Zuckerrüben 500 Liter und bei Naturwiesen 110 Liter pro ha. Neben Diesel wird für weitere Arbeiten und Transporte Benzin verwendet. Der Verbrauch liegt bei durchschnittlich 22 Liter pro ha landwirtschaftlicher Nutzfläche.Hochgerechnet auf die Schweiz beläuft sich der Stromverbrauch der Landwirtschaft auf rund 775 GWh (2'800 TJ), der Dieselverbrauch auf 178 Mio. Liter (6'300 TJ) und der Benzinverbrauch auf 27 Mio. Liter (880 TJ).Unter realistischen Annahmen kann der Betrieb mittels Energierückgewinnung bei der Milchkühlung und der solaren Heutrocknung 3'400 kWh an elektrischer Energie, entsprechend 25 % des gesamten Strombedarfs einsparen. Beim Treibstoff ist eine Einsparung von 400 Litern (7 %) realistisch, die u.a. durch entsprechende Fahrweise und den Einsatz von Anbaukombinationen erreicht werden kann. Ein Drittel des Strom- und ein Sechstel des Treibstoffverbrauchs lassen sich unter optimistischen Annahmen einsparen. Das Einsparpotential durch den Einsatz erneuerbarer Energien, wie Holz, Biogas, Güllenfeststoffe und RME liegt für den Durchschnittsbetrieb bei einem Drittel bzw. rund 80 GJ seines Energiebedarfs. Theoretisch kann der Betrieb bezüglich Strom und Wärme volle Autarkie erzielen, wenn neben einer Biogasanlage noch eine Holzfeuerung betrieben wird.

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http://www.bfe.admin.ch/dokumentation/energieforschung/index.html?lang=de