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Success Stories - Info-Clips

Eine Serie von Info-Clips gewährt einen anschaulichen Einblick in ausgewählte Forschungs-, Pilot-, Demonstrations- und Leuchtturmprojekte, die mit Unterstützung des Bundesamts für Energie realisiert werden. Im Zentrum stehen Forschende und innovative Unternehmen.
Strom in Hülle und Fülle
Video: Strom in Hülle und Fülle
Dank einer aktiven Glasfassade mit unsichtbar integrierten Photovoltaikzellen wird ein Mehrfamilienhaus am Schaffhauserplatz in Zürich zum PlusEnergie-Gebäude. Diese Glasmodule sind heute zwar noch weniger effizient als herkömmliche Photovoltaik-Module, bieten aber dank ihrer vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten ein grosses Potenzial. Der Zubau von PlusEnergie-Häusern erlaubt auch neue Lösungsansätze zur Aufrechterhaltung der Netzstabilität. Beim Projekt am Schaffhauserplatz wird ein intelligentes Energiemanagement eingesetzt und der Eigenverbrauch optimiert.
Stabile Stromversorgung dank Regelpooling
In einem Stromnetz muss die Balance zwischen Stromproduktion und Stromverbrauch durch den Anruf sogenannter Regelleistung laufend aufrechterhalten werden. Die nationale Netzgesellschaft Swissgrid beschafft sekundäre und tertiäre Regelleistung in Blöcken von 5 MW. Damit auch Anlagen mit kleinerer Leistung an diesem Markt teilnehmen können, werden verschiedene solcher Anlagen mittels eines Regelpoolings zusammengeschlossen.
Der Fingerabdruck des Elektrogeräts schafft Transparenz
Im Projekt REALYSE wurde ein Messsystem entwickelt, das aus der Gesamtlastkurve eines Haushaltes ermitteln kann, welche Elektrogeräte jeweils in Betrieb sind. Möglich ist dies aufgrund des charakteristischen Strombezugs, durch den sich die Elektrogeräte wie Menschen durch Fingerabdrücke auszeichnen. Das Messsystem soll zukünftig ermöglichen, besonders energieintensive Elektrogeräte zu erkennen und Empfehlungen zum Ersatz durch effizientere Alternativen abzugeben.
Aus Abwärme wird Strom
Die Firma GreenTEG in Zürich stellt Minigeneratoren her, welche aufgrund von Temperaturunterschieden elektrischen Strom erzeugen können. Diese thermoelektrischen Generatoren (TEG) können für verschiedene technische Anwendungen eingesetzt werden. Aktuell arbeitet GreenTEG an der Entwicklung eines TEGs für den Einsatz in einem automatischen Heizungsventil, mit welchem die Raumtemperatur intelligent gesteuert werden kann.
Schöner Wohnen im Energiesparblock
Bei der Sanierung von zwei Wohnblocks der Wohnungsgenossenschaft 'La Cigale' in Genf handelt es sich um die grösste Gebäudeerneuerung nach dem Energieeffizienzstandard Minergie-P, die in der Schweiz je realisiert wurde. Die Überbauung kann heute zu einem grossen Anteil mit Heizenergie und Brauchwasser solaren Ursprungs versorgt werden – dank konsequenter Wärmedämmung und eines innovativen Heizsystems mit integriertem Eisspeicher.
Glasfassaden werden energetisch transparent
Glasfassaden, wie sie in der modernen Architektur weit verbreitet sind, stellen für Baufachleute unter energetischen Gesichtspunkten eine grosse Herausforderung dar. Genfer und Tessiner Forscher haben nun ein mobiles Kalorimeter zur Messung der Sonnenstrahlung entwickelt. Die sogenannte G-Box erlaubt, den g-Wert einer Glasfläche – also den Anteil der Sonnenenergie, welcher transparente Fassadenteile durchdringt – vor Ort zu bestimmen.
Gemüse aus dem Gewächshaus - dank Geothermie
Hansjörg Grob hat auf seinem Gemüsebau-Betrieb in Schlattingen (TG) ein bemerkenswertes Geothermie-Projekt realisiert. Bei einer Bohrung im Jahr 2013 stiess er in 1200 Metern Tiefe auf Warmwasservorkommen, die sich für eine Nutzung anbieten. Ab 2014 will der Gemüsebauer seine Gewächshäuser mit Erdwärme heizen und damit fossile Energieträger in erheblichem Umfang ersetzen.
Wie Fische an der Turbine vorbeikommen
Fischtreppen sind heute eine verbreitete Einrichtung, dank derer Fische an Kraftwerken vorbei die Flüsse hochwandern können. In die Gegenrichtung ist die Durchgängigkeit heute meistens noch nicht gewährleistet: Flussabwärts können Fische in Turbinen geraten und verenden. Ein Forschungsprojekt an der ETH-Versuchsanstalt für Wasserbau in Zürich untersucht, wie Fische mittels geeigneter Leitrechen an den Kraftwerken vorbei geführt werden könnten.
Batterie-betriebener Linienbus, fix geladen
Die Genfer Verkehrsbetriebe (TPG) nutzen erstmals in der Schweiz einen batteriebetriebenen Gelenkbus für den städtischen Personentransport. Die Antriebsenergie liefert eine kleine und damit leichte Batterie, die auf der Fahrt immer wieder kurzzeitig nachgeladen wird, jeweils dann, wenn der Bus an einer Haltestelle Fahrgäste ein- und aussteigen lässt. Das System versteht sich als Alternative zur den Trolleybussen mit ihren teilweise als störend empfundenen Oberleitungen, aber auch als Option zum Ersatz von Dieselbussen.
Esswaren im Kühlregal fressen weniger Strom
Kühlregale und Tiefkühltruhen in den Verkaufsgeschäften von Grossverteilern sind zahlreich und laufen rund um die Uhr. Der Energieverbrauch dieser Kühlmöbel lässt sich mit dem Einbau eines an sich simplen Bauelements um stolze 15 Prozent und mehr senken. Das zeigt ein für die Schweiz bisher einzigartiges Pilotprojekt in der Migros-Filiale Bulle (FR). Die Technologie für gewerbliche und industrielle CO2-Kälteanlagen könnte Schule machen.
Neue Solarpanel dank Schweizer Präzisionsmaschinen
Das Projekt "Swiss Inno HJT" verfolgt das Ziel, eine Produktionsanlage für Solarpanels zu bauen, die auf der innovativen Hetero Junction Technology (HJT; deutsch: Heteroübergang-Technologie) beruhen. Die vier Projektpartner – Meyer-Burger, Roth & Rau Research, CSEM und Pasan – wollen mit dem Projekt insbesondere zeigen, wie die Produktionskette zur Herstellung dieser Module funktioniert. Damit möchten die Projektpartner die Voraussetzung schaffen, um künftig die für die Fertigung der HJT-Panels nötigen Produktionsmaschinen herstellen zu können.

Weitere Informationen

Energieforschung
Pilot-, Demonstrations- und Leuchtturmprogramm
Wissens- und Technologietransfer
Ihre Ansprechperson: Andrea Möller
Letzte Änderung: 04.01.2017


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